Brauweiler, Donatusschule

Brauweiler war der Ursprung aller Sponsorenläufe an Capp Schulen

Christine:so freut man sich nur, wenn man etwas geleistet hat!
Viele Schülerinnen und Schüler aller Altersstufen beteiligten sich auf Inlinern und zeigten gute Ausdauer, Sicherheit und Schnelligkeit – vor allem aber hatte jeder Spaß und sein eigenes Erfolgserlebnis.
In den tollen T-Shirts – gesponsert von Bernhard Weik – lässt es sich gut laufen. Der Startschuss wurde von Schirmherrin Angelika Rüttgers gegeben.

Texte von Schüler Marco Arndt, Frau Aggi Wiggers-Sembritzki und Gerd Pape dem Vorsitzendem des Vereins der Freunde u. Förderer der Rheinischen Schule für Körperbehinderte in Pulheim-Brauweiler e.V.


Nach vielen Vorgesprächen, Vorbereitungen und Absprachen der letzten Monate unter allen Aktiven der Schule und des Fördervereins war es dann endlich soweit.







Im Frühjahr, an einem wunderschönen Sonnentag des Jahres 2006, fand an der Förderschule mit dem Förderschwerpunkt Körperliche und motorische Entwicklung in Pulheim-Brauweiler ein Sponsorenlauf statt.







Die Teilnehmer dieses Laufes waren alle Schüler dieser Schule. Es nahmen Rollstuhlfahrer, Handbikefahrer, Inliner, Läufer und Walker an dieser Veranstaltung teil.Deswegen hieß es in der Schule ab dem 2. Schulhalbjahr erst mal verstärkt für eine Weile Trainieren. In speziellen Laufgruppen, im Sportunterricht und in krankengymnastischen Therapien wurde die Kondition und Ausdauer der Schüler trainiert, damit diese beim Sponsorenlauf auch gut ausschauen, d.h. durchhalten konnten.

Jede Runde wird mit einem Stempel belohnt!
Hoffentlich geht’s bald los!!! Ein E-Rollifahrer mitten unter den Läufern! Aufeinander Rücksicht nehmen – das war selbstverständlich!
Walken – mit und ohne Stöcke- wurde, wie auch das Joggen, in einer AG 1x in der Woche ausdauernd trainiert.

Grenzen überwinden-Donatusschule go, war das Motto

Meine Klasse, die Abschlussstufe (15-17 Jahre alt) hatte sich etwas Besonderes ausgedacht berichtete Marco Arndt. Sie organisierte mit der Eingangsklasse ( 6-8 Jahre alt) ein gemeinsames Projekt.







Die beiden Klassen trafen sich regelmäßig zum gemeinsamen Training, wobei die älteren Schüler den Jüngeren behilflich waren. Die Abschlussstufe unterstützte so die kleineren Kinder beim Sponsorenlauf, obwohl es manchmal eher so aussah, als würde die E-Klasse die Abschlussstufe beim Lauf unterstützen.







Die Eltern der Schüler kamen in Scharen, um zu sehen, wie viele Runden ihre Kinder beim Sponsorenlauf wohl schaffen würden. Eine Runde war 400 m lang. Auch die Sponsoren, die diesen Lauf unterstützten, kamen und schauten den Läufern mit Freude und Interesse zu.

An diesem Tag nahm die Förderschule mit dem Förderschwerpunkt Körperliche und motorische Entwicklung eine Menge Geld ein. Auf jeden Fall war der Sponsorenlauf ein unvergesslicher Tag für alle Schüler der Förderschule in Pulheim- Brauweiler.

Viel Vorbereitung für alle Kinder im Sportunterricht

Kolleginnen schoben auf Inlinern schwerer behinderte Kinder in ihren Rollstühlen. Alle genossen ohne Zweifel das Erleben von Gemeinsamkeit und Schnelligkeit
Jede Runde wird mit einem Stempel belohnt!
Auch die Zivildienstleistenden waren mit großem Einsatz und Ehrgeiz dabei, um möglichst viele Runden gemeinsam mit den ihnen anvertrauten Kindern zu schaffen.

„Die Idee eines Sponsorenlaufes ist nicht neu“, wusste die Initiatorin Aggi Wiggers-Sembritzki, „aber neu ist die Umsetzung dieser Idee an einer Schule für körperbehinderte Schülerinnen und Schüler.“ Die Lehrkräfte des Fachbereichs Sport, das gesamte Kollegium, die Eltern und vor allem die Schüler/innen mussten dafür gewonnen und darauf eingestimmt werden.Die betreffenden Schülerinnen und Schüler Rollifahrer, Inline Skater, Läufer und Geher mussten in unterschiedlichen Formen trainieren.












Viele Eltern engagierten sich am Tag selbst mit Freude und tatkräftiger Unterstützung.













Einige Wochen vor dem eigentlichen Lauf erhielten die SchülerInnen die sogenannte Sponsorenliste. Jedes Kind hatte die Aufgabe, sich möglichst viele Sponsoren in seiner Familie und seinem Bekanntenkreis zu suchen, die für jede gegangene, gelaufene oder gefahrene Runde einen selbst gewählten Betrag zu zahlen bereit waren.

cSc T-Shirt motivierten zusätzlich die Schüler

Größer kann die Freude kaum sein!
Lisane, eine junge Schülerin, wird von ihrer Lehrerin angefeuert, noch eine weitere Runde zu meistern.
Alle freuten sich riesig über die bunten T-Shirts, die jeder nach dem Sponsorenlauf sein eigen nennen konnte.

Die beteiligten Schüler und Schülerinnen waren einheitlich in gestifteten T-Shirts der Weik-Stiftung gekleidet. Mit welcher Freude und Einsatz die Teilnehmer unterwegs waren lässt sich an den nachstehenden Bildern zweifellos erkennen.









Mit Frau Angelika Rüttgers, ging es zum Startpunkt auf dem Schulparkplatz. Dort gab mit sichtlicher Freude Frau Rüttgers den Start der verschiedenen Gruppen per Handzeichen frei.







Die beteiligten Schüler und Schülerinnen waren dank der Weik-Stiftung in einheitlichen T-Shirts gekleidet. Am Start waren nicht nur Läufer sondern auch Rollstuhlfahrer und Inlineskater. Mit großem Einsatz und Freude waren die Teilnehmer unterwegs.

Das Ziel der Sponsorenläufe

Einfach geschafft – aber glücklich!!
Gemeinsam lässt es sich gut meistern!
Selbst mit Rollator lassen sich mehrere Runden bewältigen. Es ist super anstrengend und der Kopf glüht!

Das Ziel dieser Veranstaltung war zum einen die Entwicklungsförderung der Schüler durch Bewegung und Stärkung der Gemeinschaft. Zum anderen aber sollte durch die erlaufenen und errollten Einnahmen das Spiel- und Unterrichtsangebot im Außenbereich verbessert werden.





Die Errichtung einer Teilüberdachung des Schulhofes soll kleine Unterrichtssequenzen auch dann ermöglichen, wenn es regnet oder Schatten spenden, wenn die Sonne vom Himmel brennt.
„Dank großzügiger Unterstützung, auch seitens Ihrer Stiftung, konnte ein Reingewinn von rund 11.000,-- € für diesen Zweck vereinnahmt werden erwähnte Gerd Pape stolz“. Die Planungen für diese Baumaßnahme sind mit dem Schulträger des LVR (Landschaftsverband Rheinland) bereits abgesprochen.





Über den bereits erwähnten finanziellen Aspekten hinaus und der Einsicht in Bewegungsnotwendigkeit ergab sich ein klassenübergreifendes „Wirgefühl“, das auch auf Lehrkräfte, Zivildienstleistende, Physiotherapeuten und alle anderen an der Schule Tätigen übergegriffen hat sowie ein teilweise „neuer Blick“ auf einzelne SchülerInnen, die auf grund der besonderen Situation des Sponsorenlaufes Fähigkeiten entwickelten, die sie so zuvor im regulären Unterricht nicht zeigten oder nicht zeigen konnten.